Warum Siddhis funktionieren - Ozean, kosmisches Wissens 

 

Stell dir vor, es gibt nur einen einzigen unendlichen Ozean aus Bewusstsein und Energie.

Dieser Ozean ist die Quelle allen Lebens. Er kennt keine Trennung, keine Zeit und keinen Raum.

Er " ist " einfach.

 

Aus diesem Ozean erheben sich Wellen.

Jede Welle hat eine eigene Form, eine eigene Höhe und eine eigene Bewegung.

Manche Wellen sind groß, andere klein. Manche begegnen sich,

manche entfernen sich wieder voneinander.

 

Wenn die Welle sprechen könnte, würde sie vielleicht sagen:

 

"Ich bin Anja."
"Ich bin Peter."
"Ich bin ein Baum."

"Ich bin ein Stuhl."

 

Doch in Wahrheit ist keine Welle von den anderen getrennt.

Sie bestehen alle aus demselben Wasser.

 

Während wir als Menschen leben, erleben wir uns wie diese einzelne Welle.

Wir glauben, wir seien voneinander getrennt. Unsere Augen sehen verschiedene Körper.

Unser Verstand sagt: "Hier höre ich auf, dort beginnt der andere."

 

Energetisch wäre dieses Bild jedoch eine Illusion.

Unter der Oberfläche sind alle Wellen derselbe Ozean.

Deshalb sagen viele spirituelle Traditionen: Alles ist eins.

 

Wenn sich irgendwo im Ozean etwas bewegt,

breitet sich diese Bewegung durch das gesamte Wasser aus.

So wie ein Stein, der ins Wasser fällt, Wellen bis an den Rand eines Sees schickt,

erzeugt jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Handlung Schwingungen im gesamten Energiefeld.

 

In dieser Sichtweise entstehen Phänomene wie Intuition, Synchronizitäten oder das Gefühl,

an jemanden denken zu müssen, kurz bevor dieser anruft.

Es wäre dann nicht so, dass Informationen "übertragen" werden,

sondern dass sie sich bereits im gemeinsamen Feld befinden.

 

Auch Liebe bekäme dadurch eine andere Bedeutung.

Liebe wäre nicht etwas, das zwei Menschen erschaffen.

Liebe wäre das Erinnern daran, dass sie nie getrennt waren

.

Der Tod wäre ebenfalls nicht das Ende.

Die Welle verschwindet zwar von der Oberfläche, doch das Wasser geht nicht verloren.

Es kehrt einfach vollständig in den Ozean zurück.

Nichts geht verloren – nur die Form verändert sich.

 

Man könnte es so beschreiben:

 

Der Ozean ist die Quelle, das gemeinsame Bewusstsein.
Aus jeder Welle steigen Spiralen empor und jede stellt eine individuelle Inkarnation 

oder einen Lebensweg dar.
In einer Spirale ist gerade das Bewusstsein, welches dich in diesem Leben erlebt, 

als einzelne Persönlichkeit mit einem eigenen Körper und einer eigenen Geschichte.

In den anderen Spiralen sind auch Leben mit anderen Erfahrungen von dir. 
Unten bist du mit allen untrennbar verbunden.


Deshalb kann sich aus dieser Sicht Information, Inspiration oder Erkenntnis zwischen den Spiralen bewegen, weil sie letztlich alle Teil desselben Ursprungs sind.

 

 

Dieses Modell findet sich in vielen spirituellen Traditionen – etwa im Vedanta ("Atman ist Brahman"), im Taoismus, in der Mystik oder in manchen modernen Bewusstseinsmodellen. Es ist eine metaphysische Deutung der Wirklichkeit und keine wissenschaftlich bestätigte Beschreibung.

 

Für viele Menschen ist sie dennoch ein kraftvolles Bild, um Verbundenheit, Mitgefühl und das Gefühl eines gemeinsamen Ursprungs zu verstehen.