Wie schön,
dass du hierher gefunden hast.
Vielleicht berühren dich die Worte dieses Artikels
oder machen dich neugierig.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, lade ich dich herzlich
zu einem kostenfreien 20-minütigen Erstgespräch ein.
Gemeinsam schauen wir, was dich gerade bewegt
und wie meine Arbeit dich unterstützen kann.
Spuren früherer Erfahrungen im heutigen Leben
Versuchst du schon lange, ein körperliches
oder mentales Thema zu lösen –
und es lässt sich nicht oder nur sehr langsam verändern,
dann kann es hilfreich sein, auch eine tiefere Ursache in Betracht zu ziehen.
Jedes Problem kann seinen Ursprung in einer anderen Inkarnation haben.
Ursache und Wirkung – das Prinzip von Karma
In vielen Weisheitslehren steht Karma für das Prinzip
von Ursache und Wirkung:
Auf Handlungen, Entscheidungen und innere Haltungen
folgen Erfahrungen –
oft nicht sofort sichtbar, aber mit Wirkung im Leben.
Diese Sichtweise wird in unterschiedlichen Kulturen und Religionen
seit Jahrhunderten beschrieben – insbesondere in spirituellen Richtungen,
die von einem weiterbestehenden Bewusstsein und Lernprozessen
über den Tod hinaus ausgehen (als spirituelle Sichtweise verstanden).
Historisch gab es innerhalb verschiedener religiöser Traditionen
unterschiedliche Interpretationen von Wiedergeburt und Jenseitsvorstellungen.
Welche Lehre man für sich annimmt, ist eine persönliche Glaubensfrage.
Warum belastende Erfahrungen „mitgenommen“ werden können
Wenn das innere Erleben eines Menschen –
durch schwerwiegende Ereignisse verletzt wurde,
bleiben häufig Prägungen zurück.
In ganzheitlichen Schulen wird beschrieben,
dass solche Prägungen sich wie Wunden im Energiesystem
oder wie tief sitzende innere Programme zeigen können
(bildhafte, modellhafte Beschreibung).
In der Psychologie würde man in ähnlicher Richtung von Traumafolgen,
Schutzmechanismen, unbewussten Mustern oder Stressprägungen sprechen.
Manche Menschen glauben zusätzlich an ein zelluläres Gedächtnis oder daran,
dass unverarbeitete Erfahrungen auch aus anderen Zeiten/Inkarnationen
im System gespeichert bleiben und später wieder aktiviert werden können –
insbesondere dann, wenn heutige Situationen an frühere Belastungen erinnern.
Rückführung als Möglichkeit, innere Zusammenhänge zu verstehen
Eine Rückführung kann – als Selbsterfahrungsprozess –
den Umgang mit Körper, Geist und Seele erleichtern
und eine neue Perspektive eröffnen.
Viele Klient:innen berichten, dass sie dadurch Gefühle, diffuse Ängste
oder schwer erklärbare Verhaltensmuster besser einordnen können.
In einer Rückführung können sich Bilder, innere Szenen oder Erinnerungen zeigen,
die als Symbolsprache des Unterbewusstseins verstanden werden.
Wir bringen dabei nicht einzuordnende Emotionen oder Reaktionsmuster
mit einem möglichen ursächlichen inneren Thema in Verbindung –
damit du dich selbst besser verstehst, dich neu orientieren
und deine Selbstregulation / Selbstheilungskräfte stärken kannst.
Es handelt sich hierbei um einen begleitenden, nicht-medizinischen Prozess.
Es können keine konkreten medizinischen Diagnosen gestellt
und keine Heilversprechen gegeben.
Blockaden lösen – innere Entlastung ermöglichen
In diesem Ansatz geht es darum, innere Blockaden bewusst zu machen und zu lösen –
damit dein System wieder leichter in Balance kommen kann.
Eventuell arbeiten wir in einem entspannten Trancezustand (leichter Alphazustand).
Du bleibst dabei jederzeit ansprechbar, kannst normal sprechen, Fragen beantworten
und beschreiben, was du wahrnimmst.
Wir stellen eine Verbindung zu deinem Unterbewusstsein her und arbeiten daran,
belastende Prägungen zu erkennen, zu entkoppeln und neu zu ordnen –
sodass sich deine innere Haltung, dein Stresslevel oder dein Erleben
spürbar verändern kann.
Viele Menschen empfinden danach mehr Ruhe, Klarheit, Leichtigkeit
oder emotionale Stabilität – manchmal auch Veränderungen im Alltag,
in Beziehungen oder im Umgang mit bestimmten Situationen.
Eide, Gelübde, Schwüre, Verträge, etc.
Ein weiterer Bereich, der in vielen spirituellen Systemen eine Rolle spielt,
sind Eide, Gelübde oder Schwüre – etwa Versprechen,
die in einem anderen Lebenszusammenhang entstanden sein könnten
und heute unbewusst wirken.
In meiner Arbeit überprüfen wir, ob solche Bindungen als inneres Programm noch aktiv sind –
und lösen sie, wenn es für dich stimmig ist, achtsam und in deinem Tempo.
Es gibt – je nach spirituellem Weltbild – unendlich viele Möglichkeiten,
was in früheren Leben geschehen sein könnte und bis in dieses Leben hineinwirken kann.
In diesem Zusammenhang wird in manchen ganzheitlichen Schulen beschrieben, dass auch Gelübde, Schwüre und Versprechen eine starke energetische
Bindekraft haben können.
Dabei geht es nicht darum, etwas „zu beweisen“, sondern darum,
eine mögliche Ursache auf in einer anderen Zeitlinie zu erkennen –
um innere Blockaden zu verstehen und dadurch Entlastung und
neue Handlungsspielräume zu ermöglichen.
Hinweis: Die folgenden Inhalte sind spirituelle Sichtweisen / Selbsterfahrungsansätze und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Einige Gelübde und mögliche Auswirkungen
Armuts- bzw. Bettlergelübde
Ein Armuts- oder Bettlergelübde bedeutet – im spirituellen Verständnis – die Absicht,
in Armut zu leben oder auf Besitz zu verzichten.
Wenn ein solches Gelübde innerlich noch wirkt, kann es sein, dass Geld „nicht bleibt“,
dass Sparen schwerfällt oder dass ein unbewusster Widerstand gegen Wohlstand vorhanden ist.
Keuschheitsgelübde
Ein Keuschheitsgelübde bedeutet den Verzicht auf Sexualität.
Ganzheitlich betrachtet wird dies häufig mit dem Bereich des Sakral-Chakras verbunden.
Wenn hier eine Blockade empfunden wird, können Themen wie Sexualität, Kreativität,
Lebensfreude und Nähe als belastet erlebt werden.
Gehorsamsgelübde
Ein Gehorsamsgelübde bedeutet, treu zu gehorchen – z. B. als Soldat, Untertan oder Diener.
In manchen Systemen wird beschrieben, dass dadurch Selbstverantwortung geschwächt
und ein Muster von Selbstaufopferung entstehen kann.
Energetisch wird dies häufig dem Solarplexus (Selbstwert, Kraft, Abgrenzung) zugeordnet.
Schweigegelübde / Sprachthemen
Sprachschwierigkeiten können – in einem spirituellen Deutungsmodell – darauf hinweisen,
dass ein Kind in einem Vorleben z. B. als Mönch ein Schweigegelübde abgelegt haben könnte.
Die Information könne dann – so die Vorstellung – als Prägung im System weiterwirken.
Mögliche Folgen wären z. B. Hemmungen im Sprechen, Stottern oder Lernschwierigkeiten
(wie Lese-/Rechtschreibthemen).
(Wichtig: Das ist keine medizinische Aussage, sondern eine symbolisch-spirituelle Sichtweise.)
Händlergelübde
Ein Händlergelübde kann bedeuten, sich für Reichtum, Glanz oder Status zu „opfern“.
Es kann sich in diesem Leben z. B. als ständiger Leistungsdruck oder als Bindung
an äußere Anerkennung zeigen.
Ehegelübde „für alle Ewigkeit“
Ein solches Gelübde kann – in diesem Modell – bewirken,
dass man sich innerlich weiterhin gebunden fühlt und es schwerer fällt,
neue Partnerschaften frei zu leben.
Versprechen, Bindungen, Bann, Schwüre und Gelübde können – spirituell betrachtet –
an etwas binden und Entwicklung erschweren.
Man kann sich freiwillig an Menschen, Rollen oder Erfahrungen binden –
und damit unbewusst Macht und Freiheit abgeben.
Auch Sakramente werden in manchen Schulen als „versiegelte Versprechen“ beschrieben,
die tief im System verankert sein können und lange weiterwirken.
Es wird außerdem in manchen Lehren vertreten, dass Verträge
über viele Inkarnationen hinweg „gesichert“ oder verborgen worden seien –
um sie nicht sofort wieder zu erkennen.
Aus spiritueller Sicht wäre das Ausdruck davon,
dass die Seele über verschiedene Leben hinweg lernen möchte –
auch über dramatische Erfahrungen.
Wenn Ursachen bewusst werden: emotionale Entladung & Regulation
Wenn eine Ursache erkannt wird und ins Bewusstsein kommen darf,
kann sich – in diesem Modell – eine energetische Blockade lösen.
Das ist oft mit intensiven Emotionen verbunden, weil das Nervensystem beginnt zu regulieren und alte Spannungen
abfließen können.
Dabei gilt: Es geht nicht darum, „Krankheit wegzumachen“,
sondern darum, innere Themen zu verstehen, zu entlasten
und die Selbstregulation zu unterstützen.
Karma ist nicht Schuld – sondern ein Lernprinzip
Beim Thema Karma geht es nicht um Schuld oder darum, Menschen in Opfer und Täter einzuteilen.
Der Einfachheit halber verwende ich diese Begriffe hier manchmal als Bildsprache,
weil sie vielen das Prinzip von Ursache und Wirkung verständlicher macht.
Eigentlich ist Karma nichts anderes, als ein Energieausgleich.
Nehme ich jemandem Energie, habe ich also zu viel auf meinem "Energiekonto",
dann wird die Energie in diesem oder einem anderen Leben wieder ausgeglichen werden.
Wiederholungsmuster – psychologisch und spirituell betrachtet
Ob eine Blockade aus einer Kindheitserfahrung stammt oder aus einem früheren Leben –
das Muster kann sich ähnlich zeigen.
Es gibt in uns Wiederholungsdynamiken, die sich anfühlen können,
als „müsste es so passieren“.
Sigmund Freud nannte ein solches Muster den „Wiederholungszwang“.
In der Reinkarnationsforschung wurden zusätzlich Fallberichte gesammelt,
in denen Menschen davon berichten,
dass sich solche Muster auch über mehrere Leben hinweg fortsetzen könnten
(z. B. Fallstudien nach Dr. Whitton).
Aus spiritueller Sicht wäre das Ausdruck davon, dass die Seele
über verschiedene Leben hinweg lernen möchte – auch über dramatische Erfahrungen.
Körperliche Zeichen als mögliche Hinweise (spirituelle Deutung)
In spirituellen Schulen wird angenommen, dass Erfahrungen im zellulären Gedächtnis gespeichert sein könnten.
Daraus ergibt sich die Vorstellung, dass bestimmte körperliche Merkmale oder Themen Hinweise auf frühere Erfahrungen sein könnten – z. B.:
-
Fehlbildungen oder fehlende Körperteile
-
Brandmale / Verbrennungsmuster
-
Muttermale an bestimmten Stellen
-
Sprachthemen, Druckgefühle, „Helm“-Empfindungen
-
gynäkologische Beschwerden
-
Organ-Themen
Wichtig: Das sind keine medizinischen Aussagen. Medizinische Abklärung hat immer Vorrang.
Die umfangreichste Forschungsarbeit
hat seit 1957 Dr. Ian Stevenson an der University of Virginia in Charlotteville, erst als Chef-Psychiater der Universitätsklinik,
dann 1967–2001 als Professor für Psychiatrie (Carlson-Lehrstuhl) und Vorstand der Division of Personality Studies (DOPS) des Department of Psychiatric Medicine geleistet.
Dr. Ian Stevenson beschrieb 1986 in einem Vortrag bei einem
Reinkarnationssymposium in Nassau auf den Bahamas,
den Fall eines algerischen Mädchens, welches recht früh mit dem Sprechen anfing.
Es sprach immer wieder davon, es müsse zu seinem Mann zurück
und seine Kinder versorgen. Es sprach in einem anderen Dialekt als dem des Dorfes.
Eines Tages kam eine Fremde in das Dorf. Als das Kind sie sah,
rief es: „Das ist meine Nachbarin“
und wollte zu ihr laufen. Die Eltern hielten es jedoch zurück.
Ian Stevenson hatte irgendwie von dieser Geschichte erfahren, flog dorthin und
sprach mit dem Kind. Er fragte nach allen möglichen Einzelheiten:
- wie das Haus aussah, in dem sie gelebt hat,
- wie die Kinder hießen,
- wie der Mann aussah.
Das Kind beschrieb alles sehr detailliert und erwähnte sogar eine Ecke,
in der es Goldmünzen in der Erde vergraben hatte als letzten Notgroschen.
Ein Dorfbewohner konnte sich daran erinnern, aus welchem Ort die Fremde stammte,
die das Kind als seine Nachbarin bezeichnet hatte.
Ian Stevenson fuhr mit dem Kind in diesen Ort. Dort fanden sie tatsächlich ein Haus,
das genauso aussah, wie das Kind es beschrieben hatte.
Der Ehemann und die Kinder lebten dort und sie fanden auch die vergrabenen Goldmünzen.
Das Mädchen hatte sogar einen großen Teil der Namen der Familienmitglieder
und der Bewohner dieses Dorfes korrekt wiedergegeben.
Ian Stevenson und sein Forschungsteam haben so über 3000 Fälle dokumentiert,
die „suggestive for reincarnation“ sind.
Interessant ist auch, dass viele Kinder, die mit einem Muttermal geboren wurden,
angaben, durch einen Unfall gestorben zu sein, der genau dort Verletzungen zufügt hätte,
wo im jetzigen Leben die Hautflecke waren.
Schreikind muss den Tod des Vaters im Vorleben verhindern
Ein 2 jähriger Junge entwickelte sich schlagartig zum Schreikind, als ein Geschwisterchen unterwegs war.
Dabei war die Schwangerschaft noch nicht bemerkt, aber die Seele des Jungen nahm schon die bekannte Seele seines Vaters aus dem Vorleben wahr, die sich in diesem Leben als seine Schwester im Bauch der Mutter gerade entwickelte.
Er wollte nicht mehr schlafen gehen, schrie stundenlang durch,
wenn er wieder ins Bett sollte.
Tagsüber entwickelte er eine Geschäftigkeit und wollte ständig gelobt werden,
womit er seine ganze Familie tyrannisierte.
In der Rückführung, mit der Mutter als Stellvertreterin, stellten wir dann fest,
dass er im Vorleben ein 18 jähriger Mann, im Jahre 1732 war.
Er liebte seine alten Eltern sehr und war für sie verantwortlich.
Er war Tagelöhner und musste jede Arbeit annehmen, damit auch Geld für Essen da war.
Er rannte tagsüber durch die Stadt in der er wohnte, um jedenTag eine neue Arbeit
zu finden.
Sein Vater war sehr krank und Epileptiker, seine Mutter kümmerte sich aufopfernd
um ihn und der Junge unterstützte nicht nur durch Geld für Nahrung,
sondern er löste auch in der Nacht seine Mutter ab, damit diese schlafen konnte.
Nachts durfte er es sich nicht erlauben einzuschlafen, da er befürchtete,
dass er sonst nicht mitbekommen würde, wann sein Vater einen Anfall erlitt.
Doch eines nachts fiel er in einen tiefen Schlaf, und sein Vater starb.
Dadurch, dass nun sein Vater als seine Schwester in dieses Leben wiedergeboren wurde,
verfiel er sofort in das gleiche Verhalten wie im Vorleben.
Das Überleben seiner Familie hing an ihm
und das Leben seines Vaters, dass er nachts nicht schlafen durfte.
Wir lösten das Problem in der Rückführung auf und das Verhalten des Jungen
normalisierte sich im Lauf der nächsten Wochen.
Meine Arbeitsweise: transparent & in Selbstermächtigung
Ich arbeite transparent – das bedeutet, ich erkläre vor und während der Anwendung
der Methoden ausführlich, was ich tue.
Wenn er meine intuitive Wahrnehmung nicht annehmen möchte,
ist das völlig in Ordnung.
Der Klient / die Klientin darf jederzeit unterbrechen,
Fragen stellen oder eine Pause machen.
Ich arbeite immer gemeinsam im Dialog,
so dass Klarheit und Kontrolle beim Klienten bleiben.
Mir ist wichtig, dass mein Klient oder meine Klientin die Selbstermächtigung
durch neues Wissen über sich selbst zurückgewinnt.
Zu verstehen, was und warum etwas passiert, ist oft der erste Schritt,
wieder Verantwortung für sich zu übernehmen.
Kontakt
Wenn es dich neugierig gemacht hat,
freue ich mich auf ein Telefonat.
Herzliche Grüße
Anja J. Junghöfer
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