Arbeit mit dem „Handcomputer“ – der Testliste
Der sogenannte Handcomputer ist kein technisches Gerät,
sondern eine strukturierte Liste.
Auf dieser Liste sind verschiedene Methoden, Techniken
und Skripte aufgeführt, mit denen wir arbeiten können.
Mit Hilfe des Tensors teste ich diese Liste aus.
Der Tensor dient dabei als Rückmeldesystem des Körpers und zeigt an,
was im Moment für dich Priorität hat.
Das bedeutet:
Nicht ich entscheide nach Gefühl oder festem Schema, was gemacht wird.
Dein System selbst zeigt, welche Themen gerade im Vordergrund stehen
und welche Technik für dich optimal ist.
So entsteht eine individuelle Reihenfolge der Arbeitsschritte.
Wir beginnen immer mit dem, was dein Körper und dein inneres System
zuerst regulieren möchten.
Das sorgt für Klarheit, Struktur und ein sicheres Vorgehen.
Die Klient:inn kann dabei jederzeit mitverfolgen, was getestet wird.
Die Liste liegt offen vor ihr, und sie darf jederzeit Fragen stellen oder den Ablauf unterbrechen.
Gerade bei ungewöhnlichen oder energetischen Arbeitsweisen ist mir Transparenz wichtig.
So entsteht Vertrauen, Eigenverantwortung und ein tieferes Verständnis für die eigenen Prozesse.
Skripte und Testlisten – fundiertes Hintergrundwissen
In meiner Arbeit und Ausbildung nutze ich umfangreiche Skripte
und Testlisten als strukturierte Grundlage.
Diese dienen nicht nur als Arbeitsmaterial, sondern vor allem
als Nachschlagewerke und Orientierung für einen klaren,
sicheren Ablauf.
Die Skripte enthalten eine große Vielfalt an Themen,
Zusammenhängen und Testmöglichkeiten.
Sie bündeln Wissen aus unterschiedlichen Bereichen
und sind so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger
als auch erfahrene Therapeut:innen damit arbeiten können.
Ein wichtiger Bestandteil sind die vielen integrierten Testlisten.
Diese ermöglichen es, gezielt und systematisch zu prüfen,
welche Themen, Belastungen oder inneren Prozesse aktuell im Vordergrund stehen.
So entsteht eine individuelle, auf den jeweiligen Menschen abgestimmte Vorgehensweise.
Die Inhalte reichen von grundlegenden Zusammenhängen über praktische Anwendung
bis hin zu vertiefendem Hintergrundwissen.
Dadurch können Kursteilnehmer:innen nicht nur Techniken erlernen,
sondern auch ein umfassendes Verständnis für die dahinterliegenden Prozesse entwickeln.
Je nach Themenbereich umfassen die Skripte zwischen etwa 200 und 3500 Seiten.
Sie wachsen kontinuierlich weiter und werden regelmäßig ergänzt.
Viele Teilnehmer:innen schätzen diese Sammlung besonders,
weil sie ihnen auch nach der Ausbildung als langfristige Unterstützung dient.
Sie können jederzeit nachschlagen, vertiefen und ihre Arbeit weiterentwickeln.
So entsteht Sicherheit, Klarheit und Eigenverantwortung im praktischen Arbeiten –
Schritt für Schritt.