Systemische Aufstellungsarbeit kann aus meiner Sicht karmische Verstrickungen nach sich ziehen,
wenn energetische oder ethische Grenzen nicht beachtet werden.
Daher arbeite ich in diesem Bereich nur dann, wenn die betreffende Person –
von der Informationen auf symbolischer Ebene einbezogen werden –
dem ausdrücklich zugestimmt hat.
Ohne eine solche Zustimmung kann es sich für Beteiligte so anfühlen,
als würden persönliche Grenzen überschritten.
Es ist vergleichbar mit einem Einbruch in die Wohnung, und mit Diebstahl von Unterlagen.
Ein Argument, was ich oft höre: Wir bitten ja die Seele um Erlaubnis.
Wer im Seelenbewusstsein lebt, weiß, dass der Seele das "pupsegal" ist.
Sie interessiert es nicht für menschliche Themen
und würde nie zustimmen, weil sie einfach nicht beurteilt.
Sie "ist" einfach nur - Alleins.
Die Seele leidet nicht, und freut sich auch nicht. Sie ist immerwährend gleich stabil.
Es schafft für alle Beteiligten negatives Karma.
Mir ist ein achtsamer und respektvoller Umgang mit persönlichen Themen besonders wichtig.
In meiner Arbeit steht deshalb Freiwilligkeit, Einverständnis und Verantwortungsbewusstsein
im Vordergrund.
Ich verstehe diese Prozesse als Arbeit mit inneren Bildern und symbolischen Zusammenhängen.
Sie beruhen auf subjektiven Wahrnehmungen und ersetzen keine rechtliche, medizinische oder psychotherapeutische Einordnung.