Muss ich meine ganze Lebensgeschichte erzählen?

 

Nein.


Für eine Sitzung ist es nicht notwendig, dass du mir deine komplette Lebensgeschichte

oder alle Details aus deiner Vergangenheit schilderst.

 

Mir geht es nicht darum, alles zu wissen, sondern das aktuelle Thema zu verstehen,

mit dem du zu mir kommst.

 

Ich bitte dich nur, eine Stichpunktliste mit den Begebenheiten seitdem du krank wurdest

oder dich belastende Themen aufzuschreiben und zu nummerieren, oder ob es gerade

größere äußere Veränderungen oder Krisen gibt.

 

Das ist meine erste Testliste und wenn wir es nicht in der ersten Balance rausfinden müssen,

sparen wir viel Zeit. 

 

Es kann hilfreich sein zu wissen, seit wann dich ein Thema ungefähr begleitet –

ob es schon lange besteht oder eher neu ist.

 

Aber auch hier brauchst du keine genaue Chronologie oder ausführliche Erklärungen.

 

Du entscheidest jederzeit selbst, wie viel du erzählen möchtest.

 

Es gibt keine Pflicht, intime, schambesetzte oder sehr belastende Erlebnisse

detailliert auszusprechen.

 

In meiner Arbeit dürfen sich Zusammenhänge auch über Körperwahrnehmung,

Gefühle, innere Bilder oder systemische Prozesse zeigen –

oft ohne, dass alles in Worte gefasst werden muss.

 

 

 

Das hilft mir, den Prozess achtsam und passend zu begleiten.

 

Alles darf sich in deinem Tempo zeigen – nur so weit, wie es sich für dich stimmig und sicher anfühlt.