Ein 12-jähriges Mädchen hört, wie ihre zwei grossen Schwestern einen Einkaufsbummel machen möchten.
Sie wäre so gerne dabei und fragt die beiden, ob sie mitkommen darf. Aber die beiden empfinden die kleine Schwester als Nervensäge und lehnen das ab.
Das sagen sie ihr auch so deutlich und die Kleine erschrickt (Konfliktstart) und ist sehr traurig.
Dabei erleidet sie einen "Motorischen Brockenkonflikt", die Schwestern nicht begleiten zu dürfen -
nicht von der Stelle zu kommen.
Die Mutter erbarmt sich nach einigen Wochen der Kleinen und legt bei den Schwestern
ein "gutes Wort" für sie ein, so dass sie sie beim nächsten Mal dann doch einmal mitnehmen
und es wird für alle ein schöner Nachmittag.
Für die Kleine geht ein riesiger Wunsch in Erfüllung und es kommt zur Konfliktlösung mit einem Epileptischen Anfall in der Reparaturphase (Heilkrise, siehe Schaubild, oben).
Das 2. Programm startet:
Die Mutter erlebt diesen Anfall hautnah mit und fährt sofort mit der Kleinen zum Arzt.
Dieser übermittelt schonungslos und brutal die Diagnose, dass es sich um Epilepsie handelt
und sie unter ständiger Beobachtung stehen müsse.
Das erschreckt das Mädchen sehr, denn es versteht, dass es nicht wie die anderen Mädchen sein darf, frei und unbeschwert.
Es fühlt sich durch die ständige Beobachtung in ihrem Revier verletzt.
Die Lunge reagiert mit Zellvermehrung, weil es unterbewusst aus dieser Situation flüchten möchte.
Mit mehr Lungenzellen wird mehr Sauerstoff aufgenommen, damit sie schneller rennen kann.
Sollte sie der Beobachtung entkommen können, würde sie jedes Mal eine starke Erkältung,
oder Bronchitis bekommen.
Das 3. Programm startet:
In der Schule werden die Lehrer informiert, auch die Mitschüler erhalten Anweisungen,
im Fall eines erneuten Anfalls.
Als ein paar Freundinnen ihr sagen, dass sie Angst haben mit ihr zu spielen und
das in Zukunft auch nicht mehr wollten, erleidet sie einen Trennungskonflikt.
Die Haut reagiert mit Zellabbau, was die Sensibilität der Haut eingeschränkt.
Dadurch wird der fehlende Hautkontakt vorübergehend vergessen.
Die Konfliktlösung passiert am Wochenende, denn dann bekommt sie nun regelmässig
einen leichten Ausschlag, weil ihr Problem kurzzeitig gelöst ist und sie ihre Freundinnen
nicht mehr in der Klasse sieht.
Montag ist er dann wieder verschwunden, sie startet dann wieder den Konflikt für 5 Tage,
bis am Wochenende dann wieder die Reparatur mit einem Ekzem startet.
Das 4. Programm startet:
Ihre beste Freundin setzt noch einen drauf und erklärt ihr,
dass sie auf keinen Fall mehr Kontakt haben möchte,
weil sie das Mädchen mit ihren Erkrankungen ekelig findet.
Das Mädchen empfindet das als hässlichen Konflikt, als Schweinerei
und ihre Blase reagiert mit Funktionssteigerung und Zellaufbau.
Am Freitagabend bekommt sie nun regelmässig eine leichte Blasenentzündung (und ein Ekzem,)
da sie ihre Freundin in der Schule nicht mehr sieht.
Montag ist die Entzündung dann wieder verschwunden (das Ekzem auch),
weil der Konflikt in der Schule wieder startet.
So wiederholt sich das ständig, genauso wie bei Programm 3.
Das 5. Programm startet:
Da sie bereits Augen für Jungs hat, realisiert sie, dass sie es schwer haben wird,
mit all diesen Erkrankungen einen Freund zu finden und sie fühlt sich alleine,
möchte am liebsten aus ihrer Haut flüchten.
Das startet ein Programm der Nierensammelrohre.
In der Folge nimmt sie stark an Gewicht zu.
Erst wenn sie einen Freund findet und sich nicht mehr alleine fühlt,
nimmt sie automatisch Gewicht ab.
Das 6. Programm startet:
So ganz nebenbei erwähnt, hat sie ja auch immer noch das Problem mit der Epilepsie
und sie hat das Gefühl, den ganzen Erkrankungen nicht entkommen zu können.
Das startet nun ein Programm des "Nicht-davonlaufen-Können"
und die Beine erfahren eine Einschränkung der Nervenfunktion.
Immer weniger Reize gehen vom motorischen Rindenzentrum zum Muskel.
Daraus entsteht eine Schwäche oder Lähmung je nach Intensität des Konflikts.
Der Biologische Sinn ist ein Totstellreflex: "Nicht bewegen, bis die Gefahr vorüber ist!".
In der Heilungsphase findet eine Wiederherstellung der Innervation
und in der Mitte der Reparaturphase daraufhin unkoordiniertes Zucken und Krampfen statt.
Es ist wieder ein epileptischer Krampfanfall - nur aus einem etwas anderen Grund.
Eigentlich ist ein Epileptischer Anfall eine einmalige Sache, wenn der Konflikt gelöst bleibt.
Die Krankheit Epilepsie gibt es in der GHK© nicht, es ist die Epileptoide Krise, die Mitte der Reparaturphase.
Man kann an diesem Beispiel gut erkennen, wie ein Konflikt auf den anderen aufbaut.
So kann sich ein schöner Einkaufsbummel – über mehrere innere Stressreaktionen – zu einer Tragödie entwickeln, und im Normalfall weiß niemand, wieso das alles entstanden ist.
Aus Sicht der Germanischen Heilkunde/GNM kann ein solches Modell helfen, bestimmte Muster zu sortieren und zu verstehen, wie ein Konflikt auf den anderen aufbauen könnte.
Rechtlicher Hinweis
Dieses Beispiel dient der Veranschaulichung eines alternativmedizinischen Deutungsmodells (Germanische Heilkunde©). Es stellt keine medizinische Diagnose dar und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Heilversprechen gegeben.
b) Beispiel von täglichen Sonderprogrammen – Der Hund muss Pipi

